Die LÜBECKER MUSEEN haben wieder geöffnet

Liebe Besucher:innen,

die LÜBECKER MUSEEN haben ihre Türen für Sie geöffnet! Ihnen, liebe Besucher:innen, die sichere Teilhabe an den kulturellen Schätzen der Stadt Lübeck in unseren Museen zu ermöglichen, ist uns ein wichtiges Anliegen. 

Ab Montag (23.08.21) ist der Besuch unserer Museen und Ausstellungen nur für nachweislich getestete, geimpfte oder genesene Personen möglich. Selbsttests dürfen wir nicht anerkennen. Ausgenommen von der Testpflicht sind Kinder unter 7 Jahren sowie minderjährige Schülerinnen und Schüler, die nachweislich regulär zweimal pro Woche in der Schule getestet werden.

Zu Ihrer eigenen Sicherheit erfolgt eine Kontaktdatenerfassung an der Museumskasse vor Ort. Dafür nutzen wir die Luca-App. Ihre Kontaktdaten können Sie direkt in die App hochladen, oder Sie füllen einfach händisch unseren Kontaktbogen an der Museumskasse aus. 

HIer finden Sie alle weiteren für Ihren Besuch notwendigen Hygiene- und Sicherheitsbedingungen.

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Spuren der Jahrhunderte - Zur Restaurierung des Gavnø-Retabels

Das Gavnø-Retabel (um 1515) von Jacob van Utrecht, das 2011 mit Mitteln aus einer Spende und Geldern der Kulturstiftung der Länder erworben wurde, wurde von Februar 2020 bis April 2021 aufwendig restauriert. Bei der Bearbeitung konnten immer wieder Hinweise auf frühere Eingriffe festgestellt werden: Die Tafeln aus dem frühen 16. Jahrhundert haben eine lange und bewegte Restaurierungsgeschichte. Durch die Rückführung der alten Maßnahmen kann man dem originalen Erscheinungsbild der Malereien wieder näher kommen. Durch die Abnahme verbräunter Firnisse kommt der Altar wieder in seiner vollen Farbigkeit und Schönheit zur Geltung. Details, die bisher in der Forschung keine Beachtung fanden, fallen nun ins Auge. Und auch die Unterzeichnung, die mittels Infrarotkamera sichtbar gemacht werden kann, bringt neue Erkenntnisse zur Entstehung des Retabels, die auch mit der Vita des reichen Stifters Hermann Plönnies und seiner Frau Ida zusammenhängt.

In einer Kabinettausstellung in der Sakristei des St. Annen-Museums wird das Vorher-Nachher der Restaurierung präsentiert. Anhand von Bildmaterial und Texten können die Maßnahmen und Ergebnisse der Restaurierung nachvollzogen werden. Die Restaurierungsarbeit, die auch naturwissenschaftliche, technische und handwerkliche Komponenten enthält, stellt einen spannenden Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung mit dem Altar dar. Digitale Inhalte sowie ein Ausstellungstrailer vermitteln weiterführende Informationen rund um das Gavnø-Retabel, das zu den wertvollsten Werken das St. Annen-Museums zählt.

Digitale Angebote zur Ausstellung

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Video
Ausstellungsteaser
Unsere Ausstellungsvorschau stellt die aufwendige Restaurierungsarbeit vor und ermöglicht den Blick hinter die Kulissen in die Restaurierungswerkstatt des St. Annen-Museums.
Digital Story
Erfahren Sie mehr über die aufwendige Restaurierung des Gavnø-Retabels in unserer Digital Story zur Austellung. Spannende Untersuchungsergebnisse und verblüffende Details geben Aufschluss über die Geschichte des prächtigen Altars.

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Video
Ausstellungsvideo
Unser Film zur Ausstellung emöglicht Einblicke in die Arbeit hinter den Kulissen. Neben Museumsdirektorin Dagmar Täube und der wissenschaftlichen Volontärin, Miriam Mayer, kommt auch die Restauratorin Maire Müller-Andrae zu Wort. Vorher-Nachher-Fotos zeigen die spektakulären Ergebnisse der Restaurierung des Gavnø-Retabels.
Weiterführende Inhalte
500 Jahre haben ihre Spuren hinterlassen. Welche historischen Eingriffe konnten festgestellt werden und was wurde bisher an Restaurierungsmaßnahmen ergriffen? Anhand der aufwendigen Kartierung kann die Restaurierungsgeschichte der linken Innentafel nachvollzogen werden.
Weiterführende Inhalte
Aufnahmen mit der Infrarot-Kamera machen Vorzeichnungen sichtbar und geben Aufschluss über den Malprozess. Schauen Sie 500 Jahre in die Vergangenheit!
Weiterführende Inhalte
UV-Untersuchungen sind fester Bestandteil bei der Restaurierung von alten Kunstwerken. Unter UV-Licht werden Naturharzfirnisse und Übermalungen sichtbar. Sie können so lokalisiert und von geschulten Restaurator:innen unter ständiger Kontrolle und Dokumentation abgenommen werden.