Aktuelle Corona Hinweise

Liebe Besucher:innen,
die LÜBECKER MUSEEN haben ihre Türen für Sie geöffnet! Ihnen, liebe Besucher:innen,
die sichere Teilhabe an den kulturellen Schätzen der Stadt Lübeck in unseren Museen zu
ermöglichen, ist uns ein wichtiges Anliegen. 
Der Besuch unserer Museen und Ausstellungen ist nur für nachweislich geimpfte oder
genesene Personen möglich (2G-Regel). Ausgenommen davon sind Kinder unter 7 Jahren
sowie minderjährige Schülerinnen und Schüler, die nachweislich regulär zweimal pro Woche
in der Schule getestet werden.
Besucher:innen die das 16. Lebensjahr vollendet haben, bitten wir ihre Identität mittels
eines gültigen amtlichen Lichtbildausweises nachzuweisen.
Bei Betreten unserer Museen und für die Dauer des Aufenthalts besteht die Pflicht eine
qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (z.B. medizinische OP-Maske oder eine
Maske desStandards FFP2, FFP3, N95, P2, KF94, DS2 oder KN95)
Ausgenommen davon sind Kinder unter 6 Jahren.

Wir empfehlen Ihnen, zu anderen Besucher:innenn und Museumsmitarbeiter:innen weiterhin
einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.


Bitte befolgen Sie weiterhin die bekannten, vor Ort nochmals ausgeschilderten
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  • shunga
    shunga "Oh, ich bin neidisch!", Japan um 1890

Sex und Vorurteil
Eine Ausstellung der Völkerkundesammlung Lübeck

In den Sonderausstellungsräumen des St. Annen-Museums zeigt die Völkerkundesammlung Lübeck unterschiedliche Exponate aus Asien, Afrika und Europa. Es wird ein zeitlicher Bogen von der Antike bis in die Gegenwart gespannt. Wie der Titel bereits erahnen lässt, beschäftigen wir uns mit Fragen zur Sexualität und zum Thema Gender.

Gerade bezogen auf Afrika und Asien ist unsere Wahrnehmung sehr stark von Vorurteilen geprägt. Anhand von historischen Fotografien, Reiseberichten und Werken der erotischen Kunst aus unserer Sammlung wollen wir den Wurzeln dieser Klischees auf den Grund gehen.

Mit dieser Ausstellung bietet die Völkerkundesammlung einen Beitrag zu den Gender-Debatten, die unsere Gesellschaft derzeit polarisieren. Mit Beispielen aus Europa, Afrika und Asien wollen wir den vielfältigen Bedeutungen von Sexualität und Geschlechterrollen nachspüren und zu Vergleichen mit unserer eigenen Kultur anregen. Die Tatsache etwa, dass es seit Jahrhunderten in allen Erdteilen Vorstellungen von Geschlechterrollenwechseln gibt, mag unsere Debatten weniger neu und singulär erscheinen lassen.
Ebenso beschäftigen uns Vorurteile und Klischeebilder wie das der „sinnlichen Asiatin“ oder des „gut bestückten“ Afrikaners. Auf der Suche nach den Wurzeln dieser Stereotype stoßen wir auf historische Reiseberichte und die europäische Kunst des Orientalismus. 

Vorurteile spiegeln sich auch in Exponaten der Völkerkundesammlung wider, die als „erotische Kunst“ gelten, obwohl sie in den Ursprungskulturen ganz andere religiöse und politische Themen repräsentieren. Zudem entpuppen sich viele dieser Werke bei unseren Recherchen als Exportwaren für den europäischen Kunstmarkt. Sie sind somit Zeugnisse der Globalisierung, die ebenso viel über uns und unsere Vorurteile erzählen, wie über die Kulturen, aus denen sie stammen.

 

Neben anderen digitalen Angeboten finden Sie hier eine virtuelle Führung durch die Ausstellung mit dem Kurator  und Leiter der Völkerkundesammlung Dr. Lars Frühsorge.

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Hier finden Sie unseren Podcast:

Multimediaguide

In diesem E-Guide finden Sie Hintergrundinformationen zu einigen Exponaten und Medieninhalten. Erfahren Sie alles über die spannenden Geschichten zu den ungewöhnlichen Objekten rund um das Thema Sex und Gender.

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Unsere Dialogbox aus der Ausstellung 

Hier finden Sie alle Besucher:innenfragen und die Antworten der Vereine sowie Erfahrungen und Visionen rund um das Thema "Sex und Vorurteil".

Zur Dialogbox

Amulett, Thailand, 21. Jh.
Afrika-Objekte der Sammlung Muhlack
Afrika-Objekte der Sammlung Muhlack, 20. Jh.
Schale, Griechenland
Schale, Griechenland, 21. Jh.
Fetischstiefel, Deutschland/Italien, 21. Jh.
Fetischstiefel, Deutschland/Italien, 21. Jh.
Schuhe für gebunden Füße, China, 19. Jh.
Schuhe für gebundene Füße, China, 19. Jh.
Miniaturmalerei, Indien, 21. Jh.