Sankt Annen-Museum
Über das Haus
Das Museum liegt im Gebäude des alten Sankt Annen-Klosters.
Das Kloster wurde im Jahr 1502 gebaut.
Damals sollten unverheiratete Töchter von Lübecker Kaufleuten dort wohnen.
Später war das Kloster ein Haus für arme Menschen und Waisen.
Waisen sind Kinder, die keine Eltern mehr haben.
Das Kloster war auch eine Arbeitsstätte und ein Gefängnis.
Seit 100 Jahren ist das Gebäude ein Museum.
Das Museum zeigt, wie die Menschen in Lübeck im Mittelalter lebten.
Das Mittelalter ist eine Zeit in der Geschichte.
Das Mittelalter war vor sehr langer Zeit.
Sie dauerte etwa von 500 bis 1500 nach Christus.
Im Museum gibt es viele schöne Altäre.
Ein Altar ist ein besonderer Tisch in einer Kirche.
Es gibt auch Bilder auf Holzplatten und viele Figuren aus Holz und Kalkstein.
Das Museum gehört zu den wichtigsten Museen in Deutschland.
Viele Menschen besuchen das Museum jedes Jahr.
Angebote
Ausstellungen und Dauer-Ausstellungen
Kunst des Mittelalters
Die alten Kunstwerke sind jetzt im Kreuzgang vom Kloster.
Ein Kreuzgang ist ein überdachter Flur.
Er verbindet verschiedene Räume in einem Kloster oder einer Kirche.
Oft liegt der Kreuzgang um einen Innenhof herum.
Hier stehen viele wichtige Kunstwerke aus Lübeck und von Orten in der Nähe.
Das Museum zeigt das Leben im Mittelalter in Lübeck.
Das Museum zeigt Kunstwerke aus den Jahren 1200 bis 1550 vor Christus.
Im Museum gibt es 28 große und schöne Retabeln.
Retabeln sind besondere Bilder oder Figuren in einer Kirche hinter dem Altar.
Es gibt viele Figuren aus Holz und aus Kalkstein.
Das Museum ist dadurch sehr wichtig und bekannt in Deutschland.
Leben in Lübeck
Im Museum sehen Sie, wie die Menschen früher in Lübeck gelebt haben.
Sie sehen, wie die Menschen bis ins 19. Jahrhundert gelebt haben.
Sie erfahren, mit welchen Sachen die Menschen damals gelebt haben.
Jeder Raum zeigt eine bestimmte Zeit oder ein Thema.
Sie bekommen einen besonderen Einblick in das Leben der Bürger von Lübeck.
Das Museum zeigt Ihnen, wie die Menschen früher in Lübeck gelebt haben.
So können Sie die Kultur und das Leben der Bürgerinnen und Bürger besser verstehen.
Museumsgärten und Innenhöfe
In den beiden schönen Höfen können Sie sich ausruhen.
Die Höfe sind ruhig und gemütlich.
Der erste Hof heißt Puppenhof.
Hier sehen Sie alte Figuren aus Stein.
Die Figuren nennt man Barock-Skulpturen.
Sie standen früher auf einer berühmten Lübecker Brücke.
Die Brücke hat den Namen: Puppen-Brücke.
Die Figuren stehen für wichtige Werte.
Zum Beispiel für Fleiß oder Ehrlichkeit.
Der zweite Hof heißt Kreuzhof.
Hier wachsen viele verschiedene Pflanzen und Kräuter.
Diese Pflanzen und Kräuter gab es schon vor langer Zeit.
Bereits im Mittelalter kannte man sie.
Manche dieser Pflanzen sieht man auch auf alten Bildern
und Altären aus dem Mittelalter.
Sonder-Ausstellungen
Die Danziger Paramente
Der Danziger Paramenten-Schatz ist eine besondere Sammlung.
Diese Sammlung besteht aus etwa 100 Kirchen-Stoffen und Kirchen-Gewändern.
Paramente sind festliche Stoffe und Gewänder für die Kirche.
Sie werden bei Gottesdiensten und besonderen kirchlichen Feiern benutzt.
Seit dem Jahr 1990 gehört die Sammlung nicht dem Museum.
Die Evangelische Kirche Deutschland hat die Sammlung dem Museum geliehen.
Das nennt man: Dauer-Leihgabe.
Die Kleider und Tücher werden im Sankt Annen-Museum aufbewahrt.
Die Textilien stammen aus dem späten Mittelalter.
Das späte Mittelalter war die letzte Zeit vom Mittelalter.
Diese Zeit war vor etwa 700 bis 800 Jahren nach Christus.
Die Kunst und das Handwerk der Kleider sind sehr wichtig für Europa.
Viele Menschen wollen die Kleider sehen.
Sie sind ein großes Beispiel für die alte Textilkunst.
So kommen Sie zum Museum Sankt Annen
Museum St. Annen
St. Annen-Str. 15
23552 Lübeck
Sie können uns anrufen
Telefon: 0451 122 413 7
Oder Sie können uns schreiben
E-Mail: mq@luebeck.de