Die LÜBECKER MUSEEN haben wieder geöffnet

Liebe Besucher:innen,

die LÜBECKER MUSEEN haben ihre Türen für Sie geöffnet! Ihnen, liebe Besucher:innen, die sichere Teilhabe an den kulturellen Schätzen der Stadt Lübeck in unseren Museen zu ermöglichen, ist uns ein wichtiges Anliegen. 

Ab Montag (23.08.21) ist der Besuch unserer Museen und Ausstellungen nur für nachweislich getestete, geimpfte oder genesene Personen möglich. Selbsttests dürfen wir nicht anerkennen. Ausgenommen von der Testpflicht sind Kinder unter 7 Jahren sowie minderjährige Schülerinnen und Schüler, die nachweislich regulär zweimal pro Woche in der Schule getestet werden.

Zu Ihrer eigenen Sicherheit erfolgt eine Kontaktdatenerfassung an der Museumskasse vor Ort. Dafür nutzen wir die Luca-App. Ihre Kontaktdaten können Sie direkt in die App hochladen, oder Sie füllen einfach händisch unseren Kontaktbogen an der Museumskasse aus. 

HIer finden Sie alle weiteren für Ihren Besuch notwendigen Hygiene- und Sicherheitsbedingungen.

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IR-Aufnahmen

Infrarot-Untersuchungen

Die Unterzeichnung der Mitteltafel mit der Verkündigung an Maria wurde sachte und präzise mit einem dünnen Stift angelegt. Es finden sich kaum spätere Abweichungen oder Pentimenti. Der Maler hat sich streng an die vorher angelegten Konturen gehalten und die Darstellung innerhalb seiner Vorzeichnungen malerisch umgesetzt.

Wenige Abweichungen von Vorzeichnung und Malerei finden sich im Gesicht des Heiligen Matthias sowie an den Händen des Stifters, Hermann Plönnies. Deutlich treten im Infrarotreflektogramm Details im Hintergrund wie das Storchennest auf dem Turm der Wasserburg zum Vorschein. Die Detailaufnahme unten stellt dies eindrücklich zur Schau.

Im oberen Bereich des Rads der Heiligen Katharina, an ihrer linken Hand, die das Schwer hält, sowie ihrem Gewand wird deutlich, wie sich mehrere Malschichten überlagern und dass der Maler hier nachträgliche Änderungen der Komposition vorgenommen hat. Die Unterzeichnung ist aufgrund der über die Jahrhunderte gedünnten Malschichten beispielsweise an der Kopfbedeckung der Stifterin auch auf dem Altar durchscheinend zu erkennen.

Entsprechend der insgesamt abweichenden Gestaltung der Außenseiten gegenüber der Innenansichten wurden auch die Unterzeichnungen anders angelegt. Die Striche wurden teils als dicke Schraffuren gesetzt, um Schatten- und Faltenpartien zu markieren, und unterstreichen die dynamische und gröbere Darstellung der farblich reduziert gezeigten Heiligen. Auf der Tafel mit Antonius sieht man oben, wie das Wappen vormals aussah, das in Teilen übermalt wurde.

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