Aktuelle Corona Hinweise

Liebe Besucher:innen,
die LÜBECKER MUSEEN haben ihre Türen für Sie geöffnet! Ihnen, liebe Besucher:innen,
die sichere Teilhabe an den kulturellen Schätzen der Stadt Lübeck in unseren Museen zu
ermöglichen, ist uns ein wichtiges Anliegen. 
Der Besuch unserer Museen und Ausstellungen ist nur für nachweislich geimpfte oder
genesene Personen möglich (2G-Regel). Ausgenommen davon sind Kinder unter 7 Jahren
sowie minderjährige Schülerinnen und Schüler, die nachweislich regulär zweimal pro Woche
in der Schule getestet werden.
Besucher:innen die das 16. Lebensjahr vollendet haben, bitten wir ihre Identität mittels
eines gültigen amtlichen Lichtbildausweises nachzuweisen.
Bei Betreten unserer Museen und für die Dauer des Aufenthalts besteht die Pflicht eine
qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (z.B. medizinische OP-Maske oder eine
Maske desStandards FFP2, FFP3, N95, P2, KF94, DS2 oder KN95)
Ausgenommen davon sind Kinder unter 6 Jahren.

Wir empfehlen Ihnen, zu anderen Besucher:innenn und Museumsmitarbeiter:innen weiterhin
einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.


Bitte befolgen Sie weiterhin die bekannten, vor Ort nochmals ausgeschilderten
Hygienevorschriften.

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IR-Aufnahmen

Infrarot-Untersuchungen

Die Unterzeichnung der Mitteltafel mit der Verkündigung an Maria wurde sachte und präzise mit einem dünnen Stift angelegt. Es finden sich kaum spätere Abweichungen oder Pentimenti. Der Maler hat sich streng an die vorher angelegten Konturen gehalten und die Darstellung innerhalb seiner Vorzeichnungen malerisch umgesetzt.

Wenige Abweichungen von Vorzeichnung und Malerei finden sich im Gesicht des Heiligen Matthias sowie an den Händen des Stifters, Hermann Plönnies. Deutlich treten im Infrarotreflektogramm Details im Hintergrund wie das Storchennest auf dem Turm der Wasserburg zum Vorschein. Die Detailaufnahme unten stellt dies eindrücklich zur Schau.

Im oberen Bereich des Rads der Heiligen Katharina, an ihrer linken Hand, die das Schwer hält, sowie ihrem Gewand wird deutlich, wie sich mehrere Malschichten überlagern und dass der Maler hier nachträgliche Änderungen der Komposition vorgenommen hat. Die Unterzeichnung ist aufgrund der über die Jahrhunderte gedünnten Malschichten beispielsweise an der Kopfbedeckung der Stifterin auch auf dem Altar durchscheinend zu erkennen.

Entsprechend der insgesamt abweichenden Gestaltung der Außenseiten gegenüber der Innenansichten wurden auch die Unterzeichnungen anders angelegt. Die Striche wurden teils als dicke Schraffuren gesetzt, um Schatten- und Faltenpartien zu markieren, und unterstreichen die dynamische und gröbere Darstellung der farblich reduziert gezeigten Heiligen. Auf der Tafel mit Antonius sieht man oben, wie das Wappen vormals aussah, das in Teilen übermalt wurde.

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