Die LÜBECKER MUSEEN haben wieder geöffnet

Liebe Besucher:innen,

die LÜBECKER MUSEEN haben wieder ihre Türen für Sie geöffnet!

Für Ihren Museumsbesuch ist eine vorherige Terminvereinbarung notwendig. Dies geht ganz einfach spontan durch unsere Mitarbeitenden an der Museumskasse vor Ort oder telefonisch unter 04511224242 oder per Email. Bitte nennen Sie in ihrer Nachricht unbedingt den Namen des Museums , dass Sie gern besuchen möchten.

Zu Ihrer eigenen Sicherheit findet eine Kontaktdatenerfassung statt. Dafür nutzen wir die Luca-App. Ihre Kontaktdaten können Sie direkt in die App hochladen, oder Sie füllen einfach händisch unseren Kontaktbogen an der Museumskasse aus. 

Beachten Sie bitte auch die dafür notwendigen Hygiene- und Sicherheitsbedingungen.

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Geheimnis Mittelalter

Die größte Sammlung norddeutscher Schnitzaltäre

Im Kreuzgang der ehemaligen Klosteranlage St. Annen wird die Welt des Mittelalters vom 13. bis zur ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts präsentiert. Viele Meisterwerke aus den Kirchen der Stadt und der Umgebung haben hier einen historischen Standort gefunden. Rund 25 prächtige Altäre, Gemälde sowie Holz- und Steinskulpturen aus regionalen und südniederländischen Werkstätten sind Zeugen der führenden Stellung der Lübecker Kaufmannsfamilien und ihrer Vernetzung in der Hansezeit. Geistliche Bruderschaften treten als Auftraggeber imposanter Schnitzaltäre in Erscheinung.

Krönung der Ausstellung ist der Passionsaltar des berühmten Malers Hans Memling. Das Werk zählt zu den kostbarsten Schätzen der Stadt. Eine weitere bedeutende Attraktion stellen Paramente des 14. und 15. Jahrhunderts dar. Es handelt sich um wertvolle Gewänder für den Gottesdienst. Sie werden in wechselnder Auswahl gezeigt, um das Miteinander von Kunst, Architektur, liturgischem Gerät und Kirchenausstattung erlebbar zu machen. Weitere Informationen zu den Paramenten finden Sie hier.

Auch die Kunst aus der Reformationszeit und den Jahren des Umbruchs ist in der Ausstellung zu sehen. Werke von Malern wie Jacob van Utrecht, Lucas Cranach dem Älteren oder Hans Kemmer zeigen, wie sich das Kunstschaffen in Deutschland in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts verändert hat, nachdem Heiligenverehrung und Jenseitsvorsorge vielerorts an Bedeutung verloren haben.