Aktuell
Rückblick
09.10.2016 bis 08.01.2017
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Jahresschau des Berufsverbandes Angewandte Kunst Schl.-Holst. e.V.
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Die Jahresschau 2016 des Berufsverbands Angewandte Kunst in Schleswig-Holstein, der in diesem Jahr sein siebzigjähriges Bestehen feiert, ist in den Sonderausstellungsräumen des St. Annen-Museums zu Gast. Zu zweit haben die KunsthandwerkerInnen an einem Objekt gearbeitet oder jeweils in ihren Werkstücken das Thema der Zweiheit exklusiv für diese Ausstellung gestaltet. Neben diesen thematischen Arbeiten finden die Besucher auch alltagstaugliche, klassische Produkte der KunsthandwerkerInnen in der Ausstellung sowie im Museumsshop: die Alternative für alle, die noch rechtzeitig Anregungen für qualitätvolle und ungewöhnliche Weihnachtsgeschenke suchen. Auch eigens entwickelter Weihnachtsschmuck aus Künstlerhand kann erworben werden.

Die vielfältigen Zeugnisse aktueller kunsthandwerklicher Produktion im Norden werden zudem ergänzt von zwei eigenen kleinen Präsentationen: ausgewählten Arbeiten der Preisträgerin des Alen-Müller-Hellwig-Preises 2016, der Goldschmiedin Maria Konschake aus Wismar, und einiger Werke der jüngst verstorbenen Weberin Ruth Löbe, einer Werkstattnachfolgerin von Alen Müller-Hellwig im Burgtor.

05.06.2016 bis 04.09.2016
Aklama - Hilfsgeister der Ewe und Dangme
aus der Studiensammlung Horst Antes
Aklama - Hilfsgeister der Ewe und Dangme
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Der Künstler Horst Antes ist ein leidenschaftlicher Sammler, dessen suchender Blick immer wieder Neues ausspäht und entdeckt. Für ihn ist die Sammeltätigkeit Teil seiner künstlerischen Arbeit. Nach der berühmten Katsinam-Sammlung, die im Jahre 2000 für ein Jahr in Lübeck in der Völkerkundesammlung gezeigt wurde, können wir jetzt erstmalig seine weltweit umfangreichste Aklama-Sammlung der Öffentlichkeit vorstellen. Es handelt sich dabei um handgroße, holzgeschnitzte Figuren und Tiere, die den im südlichen Ghana lebenden Ethnien Ewe und Dangme als Hilfsgeister dienen. Diese Figuren sind bislang in der Wissenschaft weitgehend unbekannt und unbearbeitet geblieben.

Zur Ausstellung ist ein umfangreicher Katalog erschienen: AKLAMA - Hilfsgeister der Ewe und Dangme aus der Studiensammlung Horst Antes / Helping spirits of the Ewe and Dangme People from the Study collection of Horst Antes Herausgeber: Studienstiftung Horst Antes Autor: Nii O. Quarcoopome Mit Beiträgen von Wolf-Dieter Dube, Gigi Pezzoli, Philipp Plath, Joachim Sartorius und Brigitte Templin Fotos: Rémi Bazan, 506 Seiten, deutsch/englisch, Hardcover ISBN: 9783981802603, 140,- EUR.

Wir danken unseren Förderern und Partnern:

Possehl-Stiftung Gemeinnützige Sparkassenstiftung zu Lübeck Studienstiftung Horst Antes Kulturpartner NDR Kultur

21.02.2016 bis 08.05.2016
hautnah – unsere Heiligen unter der Lupe
Fotografien von Maire Müller-Andrae
hautnah – unsere Heiligen unter der Lupe
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Im September 2015 wurde im Museumsquartier die Ausstellung "Lübeck 1500 - Kunstmetropole im Ostseeraum“ eröffnet. Einige der ausgestellten Werke mussten für die große Jubiläumsschau konservatorisch und restauratorisch bearbeitet werden.

Die Diplom-Restauratorin Maire Müller-Andrae hat von dieser Arbeit spektakuläre Detailfotos gemacht, die die 500 Jahre alten Kunstwerke aus einem völlig ungewohnten Blickwinkel und in absoluter Nahaufnahme zeigen. 46 großformatige Arbeitsfotos, aufgenommen mit Makroobjektiv, zeigen Schadensbilder und Alterungszustände von Kunstwerken aus der Sammlung des St. Annen-Museums, die Maire Müller-Andrae für die Ausstellung "Lübeck 1500" konserviert und restauriert hat. Ihre persönliche, nur der ausgebildeten Fachkraft vorbehaltene Sicht aus nächster Nähe auf die jahrhundertealten Oberflächenstrukturen entwickelt in ihrer fotografischen Umsetzung eine eigenständige, ja fast abstrakte Ästhetik.

Die Fotos sind in den Sonderausstellungsräumen des St. Annen-Museums zu sehen. Mit dieser Präsentation schließt sich der Kreis des Jubiläumsjahres, in dem die hervorragende Mittelaltersammlung im Fokus stand.

Eine Präsentationsmappe zu den vier abschließenden Themen des Jubiläumsjahres ist an der Kasse erhältlich:

Ken Aptekar – Nachbarn

hautnah – unsere Heiligen unter der Lupe

hinzugewonnen – Neuzugänge in der Mittelaltersammlung

Der Memling-Altar

07.02.2016 bis 21.02.2016
Lübeck 2015
Schülerausstellung zu >Lübeck 1500<
Lübeck 2015
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Arbeiten von OberstufenschülerInnen der Geschwister-Prenski-SchuleKann mittelalterliche Kunst einen Bezug zur heutigen Welt haben? Wie lassen sich Heiligenlegenden und Christusfiguren modern interpretieren?

49 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 12 und 13 der Lübecker Geschwister-Prenski-Schule sind dieser Frage im Kunstunterricht nachgegangen. Unter der Leitung ihrer Kunstlehrer, Edda Holl und Burkhard Dierks, entstanden Skulpturen, Fotoserien, Gemälde, Zeichnungen, Daumenkinos und Videosclips. Anlass dazu gab die Jahrhundertausstellung „Lübeck 1500 – Kunstmetropole im Ostseeraum“, die aktuell im Museumsquartier gezeigt wird.

Die Kunstwerke der Schülerinnen und Schüler werden im Kreuzgang direkt neben den mittelalterlichen Schätzen zu sehen sein – ein Experiment, das bislang im St. Annen-Museum noch nie versucht wurde.

Die Ausstellung wird verlängert bis zum 21.2.2016.Bitte beachten Sie: das St. Annen-Museum ist vom 11.1.2016 - 6.2.2016 geschlossen

14.11.2015 bis 03.01.2016
35 Jahre echte Freunde.
Ankäufe der Freunde der Museen für Kunst und Kulturgeschichte
35 Jahre echte Freunde.
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2015 ist ein wirkliches Jubiläumsjahr: 500 Jahre St.-Annen-Kloster, 100 Jahre St. Annen-Museum und 35 Jahre Verein der Freunde der Museen für Kunst und Kulturgeschichte der Hansestadt Lübeck.

Aus diesem Anlass wird in den Wechselausstellungsräumen des St. Annen-Museums eine Auswahl von rund 30 Werken präsentiert, die der Förderverein seit 1980 für die Sammlung der Kunst nach 1945 des Museumsquartiers St. Annen erworben hat.

Darunter befinden sich illustre Künstlerpersönlichkeiten, wie Bernhard Heisig, Walter Stöhrer, HA Schult, Emil Schumacher, Peter Brüning, Arnulf Rainer, Marwan, Bernard Schultze, Fred Thieler, Per Kirkeby, Armando, Hann Trier u. a.

Anlässlich dieses Jubiläums wird die Bundesverbandstagung der Fördervereine der Museen in der Zeit vom 14. bis 16. November in Lübeck stattfinden.

29.03.2015 bis 25.10.2015
Alles unter einem Dach
500 Jahre Kloster – 100 Jahre Museum St. Annen
Alles unter einem Dach
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Seit 500 Jahren bietet das gotische Gemäuer des St. Annen-Klosters eine Heimstatt: für Nonnen, Waisenkinder, Kunstschätze – sie alle fanden hier ihr Zuhause. Waren es 1515 die unverheirateten Töchter der Hansekaufleute, so folgten 1615 die Armen, Waisen und Ausgegrenzten der Stadt, bis 1915 die Kunstschätze der Hansestadt ins Kloster einzogen. Heute finden die Lübecker im St. Annen-Museum also die Schätze ihrer Heimatstadt, den Reichtum, der einst hinter deren weltberühmten Fassaden verborgen war.

In den drei Sonderausstellungsräumen des St. Annen-Museums erleben Sie die anekdotenreiche und verwirrende Geschichte vom Klosterbau vor 500 Jahren über das vielfältige Sammlungswesen der Gesellschaft für Gemeinnützige Tätigkeit im 19. Jahrhundert bis zur Gründung des Museums für Kunst und Kulturgeschichte in den Klostermauern vor 100 Jahren: 500 Jahre Bürgerengagement und Stiftungswillen haben ihren Ort in St. Annen!

Ausstellungseröffnung: Sonntag, 29. März 2015, 11.30 Uhr

23.11.2014 bis 01.03.2015
Auf der Suche nach Harmonie - Die Navajo
Auf der Suche nach Harmonie - Die Navajo
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Die Navajo-Indianer leben mit ihren rund 250.000 registrierten Mitgliedern im Südwesten der Vereinigten Staaten in dem Gebiet, wo die US-amerikanischen Bundesstaaten New Mexico, Arizona, Utah und Colorado zusammentreffen. Sie sind die bei weitem größte in einer Reservation lebende indianische Gruppe in Nordamerika.

Im Bestand der Völkerkundesammlung der Hansestadt Lübeck befindet sich seit dem Jahr 2000 die umfangreiche Ausrüstung des Navajo-Medizinmannes Benet Toehe, ein Geschenk des renommierten Künstlers Horst Antes. Dieses Bündel ist einzigartig in Europa und kann ohne Übertreibung als Rarität bezeichnet werden. Zudem beherbergt die Sammlung eine bemerkenswerte Schenkung des verstorbenen Linguisten, Prof. Dr. Werner Winter aus Preetz, die zahlreiche Teppiche und ein Konvolut von Silberschmuckarbeiten der Navajo enthält.

Mit diesen herausragenden Beständen wird in den Sonderausstellungsräumen des St. Annen-Museums ein Ausschnitt von dem Reichtum und der Schönheit der religiösen Vorstellungswelt der Navajo übermittelt. Zudem werden Einblicke in die Geschichte und gegenwärtige Situation dieser Indianergruppe gegeben. >>> Führungen durch die Sonderausstellung für Erwachsenen- oder Schülergruppen sind buchbar unter Tel. 0451 122 4134 oder andrea.schwarz@luebeck.de >>> Die Ausstellung ist im Rahmen des Schulunterrichts besonders interessant für - Grundschule, Leitthema 8 - Textillehre Klasse 4 - Ev. Religion Sek I Themenbereich 5 -Kath. Religion Sek I Thema "Sprach- und Symbolverständnis" >>> Für Kinder gibt es einen Rallyebogen, mit dessen Hilfe sie die Ausstellung erkunden können. Er ist auch für Schulklassen geeignet. Der Rallyebogen ist kostenfrei an der Museumskasse erhältlich.

03.08.2014 bis 26.10.2014
„Eine eiserne Zeit ist angebrochen…“
100 Jahre Erster Weltkrieg in Lübeck
„Eine eiserne Zeit ist angebrochen…“
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Am 2. August 1914 begann mit der Generalmobilmachung in Deutschland der Erste Weltkrieg. Die Lübecker Museen zeigen eine Ausstellung zum 100. Jahrestag des Ersten Weltkrieges zu den Auswirkungen des Krieges auf das Leben in Lübeck. In den vier Jahren der Kriegsdauer wirkte dieser sich mehr und mehr auf das Leben in der Stadt aus. Die Wirtschaft wurde auf Kriegsproduktion umgestellt. Die Ernährungslage wurde immer schwieriger. Nach und nach wurde die gesamte Bevölkerung zur Unterstützung des Krieges mobilisiert – Kinder, Jugendliche, Frauen… In den „Vaterstädtischen Blättern“ wurde Woche um Woche eine „Ehrentafel“ mit Kurzlebensläufen und Fotos der Lübecker Gefallenen veröffentlicht. Große Lazarette – vor allem das Barackenlazarett auf dem Burgfeld – mussten die immer größer werdende Zahl der Verwundeten aufnehmen. Kriegs- und Zivilgefangene aus den gegnerischen Ländern wurden in der Lübecker Wirtschaft eingesetzt.

Die anfängliche Begeisterung nahm bei Teilen der Bevölkerung mit der Zeit ab. Vor allem in der Arbeiterschaft äußerten sich Proteste, die im Januar 1918 in einem Streik gipfelten. Die Arbeiter forderten neben einer Verbesserung der Ernährungslage auch einen schnellen Friedensschluss ohne Annexionen und die Einführung eines demokratischen Wahlrechtes.

Außerdem wird die Geschichte des Infanterie-Regiments 162 „Lübeck“ während des Krieges beleuchtet.

18.05.2014 bis 31.08.2014
3. Mittelalter-Spotlight - Verborgene Schätze
Das Hochaltarretabel der Lübecker Marienkirche
3. Mittelalter-Spotlight - Verborgene Schätze
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Raus aus dem Depot ins Rampenlicht!

Verborgene Schätze werden hervorgeholt: die letzten Überreste des in der Bombennacht 1942 endgültig zerstörten Hochaltars der Lübecker Marienkirche, die im Museumsdepot überdauerten und erstmals gezeigt werden! Die wenigen erhaltenen, feingeschnitzten Baldachine und Pfeiler lassen sich jetzt im Original mit den alten Fotos und Rekonstruktionszeichnungen dieses für immer verlorenen Prunkstücks Lübecker Schnitzaltäre vergleichen.

Diese Schau setzt als drittes "Mittelalter-Spotlight" die Folge dieses neuen Formates im St. Annen-Museum fort. Die bewährten wissenschaftlichen Flyer zum kostenlosen Mitnehmen erläutern die Präsentation im gotischen Gewölbe des Grönauer Raumes im St. Annen-Museum.

18.05.2014 bis 06.07.2014
Löwenfinck - Ein Geburtstagsgeschenk
Löwenfinck - Ein Geburtstagsgeschenk
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Die vom Bürgersinn getragene Sammlung des St. Annen-Museums bewahrt einen „königlichen“ Schatz: drei Meissener Porzellanvasen aus dem persönlichen Besitz Augusts des Starken von etwa 1735. Sie sind wohl bemalt von Adam Friedrich Löwenfinck, der phantasievollen Hauptfigur der Porzellan- und Fayencemalerei des frühen 18. Jahrhunderts. Bevor dieser Vasensatz im Herbst als Leihgabe zur Dresdner Jubiläumsausstellung zu Löwenfincks 300stem Geburtstag reist, wird er seinen jetzigen Besitzern, den Lübecker Bürgern, noch einmal vor Augen geführt. In einer Studioausstellung in den neuen Sonderausstellungsräumen des St. Annen-Museums treten diese barocken Vasen in Dialog mit modernen Werken der Keramikerinnen Heidi Manthey (*1929) und Gudrun Gaube (*1961). Die beiden Porzellanmalerinnen müssen den Vergleich mit Löwenfinck nicht scheuen. Ihre Werke schenken reine Augenlust!Öffentliche Führung durch die Ausstellung am 29. Juni 2014 um 15 Uhr

10.11.2013 bis 02.02.2014
Was macht das Zebra an der Krippe?
Weihnachten weltweit
Was macht das Zebra an der Krippe?
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Ho, ho, ho: In diesem Jahr wird es im Museumsquartier St. Annen in Lübeck erstmals eine Weihnachtsausstellung geben. Titel: Was macht das Zebra an der Krippe? Weihnachten weltweit. In den neuen Ausstellungsräumen des Quartiers sind vom 10. November 2013 bis zum 2. Februar 2014 eindrucksvolle Krippenfiguren aus allen Kontinenten zu sehen. Zudem werden Gabenbringer - von Nikolaus bis Väterchen Frost – vorgestellt, nebst ihren Helfern, so etwa dem Krampus aus Österreich und dem Zwarten Piet aus den Niederlanden. Und: Der Blick weitet sich, zum einen in Richtung des jüdischen Lichterfestes Chanukka mit traditionellen und zeitgenössischen Objekten. Zum anderen wird das in den USA verbreitete Kwanzaa-Fest vorgestellt, dass von Afro-Amerikanern zwischen dem 26. Dezember und 1. Januar gefeiert wird. Präsentiert werden insgesamt 500 Exponate, darunter bemerkenswerte Stücke aus der Lübecker Völkerkundesammlung. Die Schau informiert über interessante Phänomene und Entwicklungen rund um Weihnachten und zeigt mit Werken aus aller Welt genau das, was man auf keinem Weihnachtsmarkt findet.Die Besucher erleben, wie das Weihnachtsfest in verschiedenen Ländern der Erde gefeiert wird. In enger Zusammenarbeit mit den Lübecker Museen haben deshalb die Vereine und Institutionen Deutscher Frauenring e.V., Ortsring Lübeck, Deutscher Verband Frau und Kultur e.V., Gruppe Lübeck, Deutsch-Finnische Gesellschaft, Bezirksgruppe Lübeck, Deutsch-Griechische Gesellschaft zu Lübeck e.V., Deutsch-Ibero-Amerikanische Gesellschaft Lübeck e.V., Deutsch-Italienische Gesellschaft Lübeck e.V., Gesellschaft für Geographie und Völkerkunde zu Lübeck e.V., Katharineum zu Lübeck, Kinder- und Jugendkulturhaus Röhre Lübeck, Polnisch-Deutsche Sozial-Kulturelle Gesellschaft "Lubeka 95" e.V., Sverigevänner i Lübeck e.V. (Schwedenfreunde), das Theater Lübeck und die VHS unter der Koordination der Bürgerakademie Lübeck zu einem abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm mit Musikdarbietungen, Krippenspiel, Vorträgen, Lesungen und Workshops für Kinder und Erwachsene beigetragen. Außerdem bietet die Michael-Haukohl-Stiftung Schülern im Rahmen des Projektes "Jugend ins Museum" Führungen an.Nähere Einzelheiten finden sich unter den jeweiligen Veranstaltungsterminen.Besondere Angebote im Museumsshop und kulinarische Köstlichkeiten im Kunstcafé runden den Besuch des Museumsquartiers ab.> ENGLISH VERSIONChristmas Exhibition in Lübeck atSt. Anne's Museum Quarter, St. Annen-Str. 15

What Is the zebra doing at the crib?Christmas all over the world

November 10, 2013 to February 2, 2014

Ho, ho, ho: Coming this November, St. Anne's Museum Quarter will host Lübeck's first Christmas exhibition. It is entitled: What Is the zebra doing at the crib? Christmas all aver the world. From November 10, 2013 to February 2, 2014, impressive nativity scenes from all continents will be exhibited in the new rooms of the museum quarter. Visitors will additionally be introduced to gift bringers from Santa Claus to Jack Frost and get to know their helpers, from the Austrian "Krampus" to the Dutch "Zwarte Piet". And: the perspective also broadens to include Hanukkah, the Jewish Festival of Lights, with its traditional and contemporary ritual objects. Furthermore, the African-American holiday Kwanzaa will be presented. It is celebrated in the USA from December 26 to January 1. Some 500 exhibits will be shown, among them remarkable objects from Lübeck's ethnological collection. The show will inform about interesting phenomena and events relating to Christmas. Works of art from all over the world will provide a picture of the holiday season that no Christmas market has in store.Special offers at the museum shop and culinary delights at the museum's coffee shop "Kunstcafé" will complete the visit to the museum quarter.

09.06.2013 bis 18.08.2013
"zugehörig!"
Jahresschau 2013 des Berufsverbandes Angewandte Kunst Schleswig-Holstein e. V.
"zugehörig!"
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"zugehörig!" ist der Titel der Jahresschau 2013 des Berufsverbandes Angewandte Kunst, die in den neu gestalteten Räumen des Museumsquartiers St. Annen vom 9. Juni bis 18. August präsentiert wird. Der Titel reflektiert zum einen den Bezug der angewandten Kunst zum Standort der Ausstellung, dem St. Annen-Museum und seiner Sammlung, zum anderen aber auch die Position der angewandten Kunst/ des Kunsthandwerks im zeitlichen Kontext zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Einige der teilnehmenden Künstler werden sich deshalb aktiv in diesen Dialog begeben und zu Werken aus dem Bestand des Museums arbeiten. Im Rahmen der Ausstellungseröffnung wird der Alen-Müller-Hellwig-Förderpreis an eine Nachwuchskünstlerin durch den Verband „Frau und Kultur Lübeck” vergeben. Das Baltikum ist in 2013 Schwerpunkt des Kultursommers Schleswig-Holsteins. Deshalb hat der Verband als Gäste fünf Künstlerinnen aus Estland eingeladen und setzt damit seine erfolgreichen Ostsee-Kooperationen fort. Die Internetseiten des Berufsverbands Angewandte Kunst Schleswig-Holstein e.V. finden Sie unter: Berufsverband Angewandte Kunst Schleswig-Holstein e.V.
20.01.2013 bis 28.04.2013
Der Weg zur Wiederöffnung
Eine Foto-Reportage von Michael Haydn
Der Weg zur Wiederöffnung
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Der Fotograf Michael Haydn hat die Umbauarbeiten im St. Annen-Museum mit seiner Kamera begleitet. So entstanden unzählige Fotos des Entstehungsprozesses der neuen Präsentation. Haydn ging es dabei nicht vorrangig um die Veränderung von Räumlichkeiten, sondern um die Menschen, die hinter dem Projekt stehen. Architekten studieren Pläne, Museumsfachleute diskutieren Gestaltungsfragen, Restauratoren kümmern sich um die Exponate, Handwerker richten die Räume her. In den Aufnahmen entsteht eine Verbindung zwischen der portraitierten Person und seinem Werk. Michael Haydn stellt nun eine Auswahl seiner Fotos in den neuen Sonderausstellungsräumen des St. Annen-Museums vor. Der Fotograf beweist, dass er es versteht, Situationen zu erfassen und festzuhalten. Die Fotografien, die oft aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel entstanden sind, nehmen den Betrachter mit auf den Weg zur Wiedereröffnung. Die Ausstellung ist damit soetwas wie das "Making of Museumsquartier". Und dennoch handelt es sich bei den vorgestellten Arbeiten keineswegs um nüchterne Baudokumentationsbilder. Haydn schafft es, selbst im Bauschutt noch ästhetische Reize, das Zusammenspiel von Licht und Schatten und Überraschungsmomente einzufangen.
03.02.2013 bis 07.04.2013
2. Mittelalter-Spotlight: »In dieser Kirche war mein Platz!«
Standorte der Lübecker Heiligenbilder
2. Mittelalter-Spotlight: »In dieser Kirche war mein Platz!«
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Die Mittelaltersammlung des St. Annen-Museums ist einzigartig! Flügelaltäre und Heiligenbilder zeugen noch heute in großer Zahl von der prächtigen Ausstattung der Lübecker Kirchen um 1500. Vermögende Kaufmannsfamilien und exklusive Bruderschaften stifteten mehr und mehr sakrale Kunstwerke, um ihre Kapellen oder Altäre neu zu schmücken. Die Reformation setzte dem ein Ende, doch beließ man in Lübeck die Bilder an ihren Plätzen. Aber wo standen diese Kostbarkeiten genau? Vor welchem Kirchenpfeiler, vor welcher Kapellenwand waren sie aufgestellt? Rechnungsbücher, Kirchenbeschreibungen und Stadtführer geben Auskunft! Machen Sie sich ein Bild von der Lage, erfahren Sie, wo die Stifter ihre Kunstschätze aufgestellt hatten und folgen Sie dem Kirchgänger am Vorabend der Reformation zu den Stätten seiner Andacht. Das neue Mittelalter-Spotlight beleuchtet wiederum für mehrere Wochen schlaglichtartig ausgesuchte Kunstwerke in der Mittelaltersammlung. Im Erdgeschoss des St. Annen-Museums finden Sie an bestimmten Punkten erläuternde Aufsteller. Außerdem erhalten Sie an der Kasse drei kostenlose spezielle Flyer, zu den Mittelalter-Spotlights in einem Pappschuber.Wir empfehlen zusätzlich, eine der Führungen von Dr. Jörg Rosenfeld, Experte für mittelalterliche Schnitzarbeiten und langjähriger Kenner des St. Annen-Museums.
Täglich
Leben in den Mauern des Weltkulturerbes
Neue Dauerausstellung zur bürgerlichen Wohnkultur in Lübeck: Ab Herbst 2012
Leben in den Mauern des Weltkulturerbes
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Im Obergeschoss des Klosterbaues werden ab Herbst 2012 rund 25 neugestaltete Themen- und Epochenräume die Lebensart der Lübecker Bürger vom späten Mittelalter bis zum frühen 19. Jahrhundert repräsentieren und in aktueller medialer Weise auch jungen Besuchern erschließen - ein facettenreiches Bild lübscher Kulturgeschichte von den kleinen Dingen des Alltags bis zu kunstvollen Schauobjekten aus Silber, Fayence, Porzellan und Glas. Die Selbstverwaltung und Repräsentation in der Hansestadt, ihre gesellschaftlich aktiven Gruppen und ihr Musikleben, aber auch die Welt der Kaufleute von ihrer Wohnungseinrichtung bis zur Kleidermode sind nur einige der Themen, die dort anklingen werden.
20.05.2012 bis 26.08.2012
Mittelalter-Spotlight "...aber kosten darf es nichts!"
Mittelalter-Spotlight "...aber kosten darf es nichts!"
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Prächtige Altäre und hohe Beträge – Luxusware zwischen Rechtsgeschäft und kalkulierter Wirtschaftlichkeit. Flügelretabel des 15. und 16. Jahrhunderts, heute gemeinhin Altäre genannt, waren mit ihrem kunstfertigen Bilderschmuck zunächst und vor allem auch Luxuswaren, die von den miteinander konkurrierenden kirchlichen, politischen und gesellschaftlichen Eliten nachgefragt und in Auftrag gegeben wurden. Für die strahlende Prachtentfaltung und die damit verbundene Glaubensversicherung mussten die Stifter enorme Summen aufbringen. Grund genug für die Auftraggeber und Auftragnehmer, die Herstellung dieser Einzelstücke vorab rechtlich und wirtschaftlich zu regeln. Aufträge mit allen denkbaren Ausführungsvorschriften und -fristen, Kostenaufstellungen, Rechnungen und andere Schriftquellen geben davon ein beredtes Zeugnis vom überraschend modernen Geschäft mit der Herrlichkeit aus Holz, Farbe und Metall während der letzten Hochkonjunktur spätmittelalterlicher Bildherstellung vor der Reformation. Mit dieser Präsentation beginnt das St. Annen-Museum eine offene Folge von „Ausstellungen im Taschenformat“, mit der wechselnde Themen und Fragestellungen am Beispiel von ausgesuchten Kunstwerken der einzigartigen Mittelaltersammlung Lübecks schlaglichtartig beleuchtet werden. Als fortlaufender Bestandteil des Museumsprogramms gedacht, sollen die „Mittelalter-Spotlights“ das St. Annen-Museum als lebendigen und spannenden Ort der Kunst- und Kulturvermittlung präsentieren.
Täglich
Sakrale Bildwerke
Herausragende Kirchenkunst des Mittelalters
Sakrale Bildwerke
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Das vor 500 Jahren errichtete St. Annen-Kloster beherbergt eines der schönsten Museen Deutschlands und damit das einzigartige Schatzhaus der alten Hansestadt Lübeck. Harmonisch fügt sich die bedeutende Sammlung sakraler Bildwerke aus Lübecker Kirchen in die spätmittelalterliche Klosterarchitektur mit Kreuzgang, Remter und Klosterhof. Sie gibt den größten Überblick über die Kunst des Mittelalters in Lübeck mit 26 Wandelaltären sowie qualitätvollen Skulpturen aus Holz und Kalkstein. Besonders anziehend für das internationale Publikum ist der Passionsaltar der Lübecker Familie Greverade vom flämischen Meister Hans Memling (1491). Der Danziger Paramentenschatz, eine Sammlung mittelalterlicher liturgischer Gewänder, wird nach einer Neuaufstellung im Herbst 2012 wieder präsentiert werden.
25.03.2012 bis 04.04.2012
Schließung der Altäre - Passionszeit 2012
Entsprechend einer alten Tradition werden einige Wandelaltäre geschlossen.
Schließung der Altäre - Passionszeit 2012
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Anstelle der prächtigen Sonn- und Festtagsseiten werden so für wenige Tage im Jahr die Alltagsseiten der Klappaltäre sichtbar. Am 25. März um 18 Uhr sind Sie eingeladen, mit Restauratoren und Mittelalter-Forschern und begleitet von Musik auf mittelalterlichen Instrumenten dieses feierliche Ereignis mit zu erleben. In den Tagen bis Ostern haben Sie dann Gelegenheit, mit Sonderführungen diese selten gezeigten Altaransichten näher kennen zu lernen.
31.10.2010 bis 30.04.2011
Knochen - das Elfenbein des kleinen Mannes.
Kunst und Alltagsgegenstände aus der Sammlung Klaus-G. Glüsing
Knochen - das Elfenbein des kleinen Mannes.
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Auf den ersten Blick hat es den Anschein, als seien die kunstfertigen und fragilen Gegenstände aus dem  kostbaren Elfenbein gefertigt. Doch dieser erste Blick täuscht. Eine genaue Betrachtung der Oberfläche – am besten mit der Lupe – zeigt die Porenstruktur von Knochen, zumeist Rinderknochen. Schon zu Beginn der Menschheitsgeschichte wurde Knochen oder Bein zur Herstellung von Alltagsgeräten verwendet. Das Material stand reichlich zur Verfügung, da die Tiere wichtiger Bestandteil der Nahrung waren. Waren es zuerst Waffen oder einfache Handwerksgeräte, wurde im Laufe der Entwicklung stetig das Spektrum der Verwendung erweitert. Es kamen Kunst- und Schmuckgegenstände hinzu, und es entwickelte sich bereits in der Zeit der Römer ein spezialisiertes Gewerbe der Beinschnitzer. Einen Höhepunkt in der Verarbeitung von Knochen gab es im Mittelalter. Geräte des alltäglichen Lebens, aber auch liturgische Geräte, wie Rosenkränze, Kruzifixe und Buchdeckelverzierungen, fanden immer stärkere Verbreitung neben der Verwendung des edlen, aber sehr viel teueren und selteneren Elfenbeins.In der Renaissance wurde das Elfenbein bevorzugt, Knochen jedoch weiterhin verwendet. Im 17. Jahrhundert begann die Drechseltechnik allmählich die reine Schnitzarbeit abzulösen.Die Blütezeit der Knochenverarbeitung lag im 18. und vor allem im 19. Jahrhundert. Im höfischen Bereich wurden Armbrüste und Jagdwaffen mit Knochenauflagen verziert. Die Damenwelt verlangte nach dekorativen Flohfallen, Fächern oder Tanzkarten.1775 etablierte Graf Franz I. zu Erbach-Erbach im Odenwaldstädtchen Erbach das Handwerk der Elfenbein- und Knochenschnitzerei. Noch heute ist Erbach eine Hochburg des Gewerbes. Im 19. Jahrhundert wurde der Zugriff auf das Elfenbein durch die Kontinentalsperre und durch Napoleons Besetzung Europas erschwert. So verlagerte sich die Produktion von Gebrauchs- und Kunstgegenständen immer stärker auf das Material Knochen.Die Biedermeierzeit erweiterte das Spektrum der Verarbeitung von Bein auf nahezu alle Bereiche des täglichen Lebens: Ess- und Kochgeräte, Mode- und Schmuckartikel, Schreibgeräte, Handarbeitsutensilien, medizinische Instrumente, Hygieneartikel, Spielzeuge, Souvenirs, liturgische Geräte und vieles mehr wurden aus Bein gefertigt. Die Herstellung wurde immer stärker verfeinert, so dass die Erzeugnisse dem Geschmack des anspruchsvollen Publikums entsprachen.Der Bedarf war so groß, dass Rinderknochen aus Nord- und Südamerika importiert werden mussten. Geräte aus Bein wurden Exportartikel: Souvenirs aus Knochen gingen von Erbach, Geislingen und Michelstadt nach Österreich und in die Schweiz, Kruzifixe beispielsweise nach Spanien und Südamerika. Die Technik glich sich in denSchmuck- und Verzierungsformen immer mehr der Verarbeitung von Elfenbein an. Der erste Blick sollte bewusst täuschen. Der Kieler Jurist Klaus-G. Glüsing hat innerhalb von 30 Jahren die wohl Deutschland weit größte Privatsammlung von Geräten aus Knochen des 18. und 19. Jahrhunderts zusammengetragen. Der Schwerpunkt der Kollektion liegt auf der Zeit des Biedermeier. Die Sammlung stellt ein herausragendes und nahezu vollständiges Zeugnis eines Handwerk- und Kunstzweiges dar, der heute weitgehend vergessen ist. Kunststoff hat das Material Knochen ersetzt - allein in der Trachtenmode spielt es weiterhin eine Rolle.